Mehr als 100 Eltern und Kinder bei muslimischem Opferfest am Standort Neustadt

„Diese Schule macht die türkische Kultur erlebbar und setzt ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Kultur zu Hamburg gehört, ein Teil Hamburgs ist“, sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Hamburg, Hüseyin Yilmaz.

Auch der für Bildung verantwortliche Konsul der Republik Türkei, Berati Alver, war sichtlich gerührt beim Anblick der vielen Kinder und Familien und bedankte sich „bei der Schulleitung und den Lehrkräften für ihren Einsatz für die Zukunft der Kinder“. Außerdem richtete er seinen Dank direkt an die Kinder und die Familien: „Es freut mich sehr, dass Ihr, liebe Kinder, und Sie, liebe Eltern, die Stadtteilschule am Hafen als Lernort mit bilingualen Angeboten gewählt habt. Auf diese Weise können die Jugendlichen später sowohl in der Türkei als auch in Deutschland Karriere machen.“

Auch Schulleiter Jan Baier betonte die Bedeutung multikultureller und mehrsprachiger Lernangebote für die Entwicklung von Kindern. „Wenn wir gemeinsam Feste feiern und neugierig sind auf Dinge, die uns zunächst fremd erscheinen, dann klappt das Zusammenleben verschiedener Kulturen und dann kann jedes Kind seinen eigenen Weg finden. Besonders wichtig sind mir zwei Dinge: Man muss die eigene Kultur kennen, um mit Menschen aus anderen Kulturen gut umgehen zu können. Und man soll sich darauf einlassen, andere Kulturen zu erleben, um menschliche Reife zu erlangen. Ich denke, unsere Schule ist vorbildlich darin, unsere Schülerinnen und Schüler darin zu stärken, mit Menschen aus anderen Kulturen gut zusammen zu leben – es zu können und zu wollen.“

Gekrönt wurde das Fest mit einem gemeinsamen Essen mit vielen verschiedenen türkischen Köstlichkeiten und einem Dönerstand.

13.11.2011, Funda Erler